Satzung der Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung e.V.

§ 1 (Name, Sitz und Geschäftsjahr)

Die Gesellschaft führt den Namen "Gesellschaft für Heimatgeschichte Pritzwalk und Umgebung e.V."
Sie ist Nachfolgerin der 1986 gegründeten Gesellschaft für Heimatgeschichte.
Die Gesellschaft für Heimatgeschichte e.V. (im Folgenden als GfH bezeichnet) hat ihren Geschäftssitz im Stadt- und Brauereimuseum, Meyenburger Tor 3a, 16928 Pritzwalk
Telefon: 03395/30 28 02
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 (Zweck der Gesellschaft)

  1. Die GfH versteht sich als eigenständige, parteiunabhängige Vereinigung, die sich humanistischen Traditionen verpflichtet fühlt.
  2. Die GfH widmet sich der Heimat- und Kulturgeschichte der Prignitz. Ihre Mitglieder erforschen die Alltags-, Sprach- und Kirchengeschichte unseres Territoriums, sie führen Ortschroniken und unterstützen die Bemühungen der Stadt Pritzwalk zur Erhaltung und Sicherung des Stadt- und Brauereimuseums und des Bismarck-Turmes.
  3. Die GfH ist vor allem in den Städten Pritzwalk, Putlitz und Meyenburg sowie in den umliegenden Dörfern und Gemeinden wirksam. Sie pflegt besonders enge Beziehungen zu den Heimatvereinen der Prignitz und sie unterhält Verbindungen zum Landesverband Heimatgeschichte des Landes Brandenburg sowie zu den Heimatvereinen der Nachbarregionen.
  4. Die GfH organisiert heimatgeschichtliche Veranstaltungen, unterstützt Lehrer und Schüler und publiziert ihre Forschungsergebnisse in der Lokalpresse.

 

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die GfH eine neue Ausgabe der "Pritzwalker Heimatblätter".

 

  1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Sie ist selbstlos tätig und hat keine eigenwirtschaftlichen Ziele. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft (Ausnahme siehe § 5, Punkt 4). Sie darf keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck fremd sind, oder durch andere Werte bevorteilen. Die GfH kann Geld- und Sachspenden für gemeinnützige Zwecke (z.B. zur Pflege kommunaler Baudenkmale) entgegennehmen.


§ 3 (Mitgliedschaft)

  1. Mitglieder können Einzelpersonen ab dem 14. Lebensjahr werden, die sich mit heimatgeschichtlicher Forschung und Pflege in ihrer Vielfalt beschäftigen oder für heimatgeschichtliche Fragen Interesse haben.
  2. Juristische Personen, Vereine und sonstige Institutionen können kooperative Mitglieder werden.
  3. Der Wunsch, Mitglied zu werden, ist dem Vorstand mündlich oder schriftlich mitzuteilen. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Aufnahme neuer Mitglieder. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Streichung oder Ausschluss. Der Austritt erfolgt durch Kündigung (Frist: 3 Monate) oder Streichung, wenn der Mitgliedsbeitrag länger als 12 Monate nicht gezahlt wurde. Der Ausschluss erfolgt, wenn ein Mitglied dem Zweck der Gesellschaft zuwiderhandelt oder deren Ansehen in der Öffentlichkeit schädigt. Die Entscheidung trifft die Mitgliederversammlung, der Ausschluss wird vom Vorstand ausgesprochen.


§ 4 (Finanzen)

  1. Die Gesellschaft finanziert sich durch Beiträge, Einnahmen aus Publikationen, Zuwendungen und Spenden.
  2. Der Jahresbeitrag wird differenziert gehalten und beträgt gegenwärtig für Einzelpersonen und Mitglieder 15 Euro, für Schüler, Studenten, Rentner, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger 10 Euro. Die Zahlung des Beitrages erfolgt bis 31.03. des Jahres an: GfH, Konto-Nr. 1411000281, BLZ 16050101, Sparkasse Prignitz.


§ 5 (Organe und Gesellschaft)

  1. Die Mitgliederversammlung entscheidet über inhaltliche Grundlinien, Satzungsänderungen und die Aufnahme neuer Mitglieder. Sie wählt den Vorstand und das Redaktionskollegium der "Pritzwalker Heimatblätter" für vier Jahre. Bei Satzungsänderungen und Auflösung ist eine Zweidrittelmehrheit aller anwesenden Mitglieder erforderlich.
  2. Die Mitgliederversammlung tritt im Jahr mindestens zweimal zusammen. Die erste Mitgliederversammlung des Geschäftsjahres beschließt des Jahres- und Haushaltsplan und nimmt den Arbeits- und Kassenbericht entgegen. Die Einladung erfolgt schriftlich durch den Vorsitzenden.
  3. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter, einem Schatzmeister und höchstens vier weiteren Beisitzern.
  4. Für die Kassenprüfung haftet der Schatzmeister.
    Ein zu wählender unabhängiger Kassenprüfer, der nicht dem Vorstand angehört, prüft mindestens einmal im Jahr die Kasse und legt Rechenschaft ab. Der Schatzmeister erhält für seine verantwortungsvolle Tätigkeit, die mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist, eine jährliche Zuwendung von mindestens 25 Euro und höchstens 50 Euro.

 

§ 6

Die Satzung wurde am 26.09.1990 von der Mitgliederversammlung bestätigt und am 02.12.2002 geändert und bestätigt.


§ 7 (Vertretung im Rechtsverkehr)

Die Gesellschaft für Heimatgeschichte ist eine juristische Person. Die Vertretung im Rechtsverkehr erfolgt durch seinen Vorsitzenden und bei dessen Abwesenheit durch seinen Stellvertreter.
Die Registrierung des Vereins erfolgte beim Kreisgericht Pritzwalk unter AZ VR 77.


§ 8

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Pritzwalk, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Rahmen der Förderung des Stadt- und Brauereimuseums Pritzwalk zu verwenden hat.